Vereinsgeschichte

 

Unser Verein wurde am 24.01.1950 von 20 Frauen gegründet und gehört zum Bezirk Lahr, dem insgesamt 12 Ortsvereine angeschlossen sind.. Der LandFrauen-Bezirk Lahr ist unter dem Dach des LandFrauenverbandes Südbaden. Unter der Internetadresse www.landfrauen-südbaden.de könnnen Sie sich informieren. 

Zu Beginn traf sich der Verein im Bürgersaal, später wurde das Gasthaus Linde das Vereinslokal unserer Landfrauen. Lena Fleig, (Lindenwirtin) die bereits Gründungsmitglied war, hat unseren Verein über 40 Jahre geleitet.

Unser Dorf ist durch die Erschließung von Neubaugebieten flächen- und natürlich auch bevölkerungsmäßig gewachsen. Manch alte Häuser im Ortskern sind modernen Neubauten gewichen. Die Anbindung der öffentlichen Verkehrsmittel nach Lahr wurde laufend verbessert. Die ursprünglich landwirtschaftliche Prägung trat immer mehr in den Hintergrund. Doch trotzdem hat unser Ort an Reiz nicht verloren: Wald und Weinberge prägen unsere nähere Umgebung,


1950  bedeutete „Landfrau“, dass die Frau hauptsächlich in der Landwirtschaft tätig war. Heute verstehen wir darunter Frauen, die auf dem Lande wohnen. Bei der Gründung des Landfrauenvereins Kippenheimweiler standen natürlich andere Bedürfnisse im Vordergrund als heute. Und doch gilt nach wie vor: Wir wollen über Neuigkeiten informieren, kreativ sein,  uns austauschen, füreinander da sein, bei Ausflügen die nähere und weitere Umgebung kennen lernen, Theater besuchen usw. Über unser laufendes Programm haben Sie sich sicher schon im aktuellen Teil informiert. Aber wo lag der Schwerpunkt früherer Interessen, was haben die Wylerter Landfrauen in ihren Anfangsjahren unternommen?

Aus unserer Zeit betrachtet ist die Rückschau sehr aufschlussreich. Das Leben war früher noch mehr von Handarbeit, im wahrsten Sinne des Wortes, geprägt. Geräte zur Erleichterung der Hausarbeit fanden erst nach und nach Einzug in die Haushalte. Die Tätigkeit in der Landwirtschaft und im Weinbau war wesentlich mehr als heute „Knochenarbeit“. Von der heutigen allgemeinen Hetzerei haben wir allerdings bis jetzt noch nichts gelesen.